Samstag, 21. April 2012

18.04.2012 - Ernst Molden & Band in der Kulisse

Ernst Molden habe ich vernachlässigt.
Nein, nicht seine Musik. Seine CDs höre ich mir sehr oft an, dazu wird sein "Liederbuch" aufgeschlagen; wenn meine Winamp-Spielliste im Zufallsmodus Ernst Molden ausspuckt, horche ich ihm zu. Nein, seine Texte habe ich auch nicht vernachlässigt. Nach wie vor freue ich mich auf jeden Samstag Morgen, um den KURIER aus meinem Briefkasten herauszunehmen und dann die letzte Seite von der "KURIER freizeit" aufschlagen zu können.
Vernachlässigt habe ich die Konzerte.

Vergangenen Mittwoch wurde ich dann mit einem wunderschönen Konzert in der Kulisse beschenkt. (Wie war das mit Ottakring und Hernals? Die Kulisse befindet sich ungefährt dort. - Wer weiß, wovon ich schreibe, soll sich bitte die heutige Ausgabe vom "KURIER freizeit" zu Gemüte führen.)

Ernst Molden & Band (Walther Soyka an der Knöpferlharmonika, Marlene Lacherstorfer am Bass und Kontrabass, Sibylle Kefer mit Gesang und Querflöte, Heinz Kittner am Schlagzeug, Hannes Wirth an der Stromgitarre und Ingrid Lang mit ihrer markanten Stimme) boten einen sehr erzählenswerten Abend aus dem "lem" und "foan weida" - mit auch älteren Liedern.

Erwähnenswert ist der Wunsch von EM, dass der "luegerplatz" in "H. C. Artmann-Platz" umbenannt werden soll - leider bleibt es derzeit nur dabei, dass ein Stück Ring in Universitätsring umbenannt wird. Auch erfuhr ich an diesem Abend einige Fakten, die ich seit meinem knapp dreijährigen Fandasein zum ersten Mal zu hören bekam. EM ist für Überraschungen gut ;-)





Gespielt wurden unter anderem "bundesbod", "es lem", "schlochdhausgossn", "wien", "luegerplatz", "feadiga sundog", "numma zum waanan" - als Zugaben "is da dod da mau" und "hammaschmiedgossn". (Letzere führte mich in die Irre, als EM erwähnte, dass seine Oma aus Hernals sei - ich freute mich auf "heanoisa oma", aber dann erwähnte er, dass er aus Döbling stammt, no na, "hammaschmiedgossn" musste natürlich gespielt werden ;-)

Ich bemühe mich, weitere Konzerte NICHT zu vernachlässigen - es sei denn, höhere Gewalten (wie zB Bruce Springsteen, Prüfungen) zwingen mich dazu.
Es ist einfach schön (mir fallt kein passenderes Wort ein), Ernst Molden zuzuhorchen. Der Satz mag schlicht, einfach, allgemein gehalten sein - aber gewisse Freuden kann man einfach nicht in Worte beschreiben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen