Freitag, 5. Oktober 2012

03.10.2012 - Ernst Molden mit Walther Soyka & Sibylle Kefer im Theater am Spittelberg

An und für sich sind "Wiederholungen" gefährlich.
Sie können das einmal Erlebte, welche wir als positiv empfinden können, sehr schnell ins Negative umdrehen. "Kennen wir schon." "Da erwarte ich mir nichts." "Haben wir schon gehabt." "Ich weiß, was jetzt kommt." "Nix spannendes."

Der Abend am 5. Oktober 2011 im Theater am Spittelberg hat sich ganz fest in mir eingebrannt, so dass ich der "Neuauflage" mit gemischten Gefühlen entgegensah - ist "Nach dem Regen" in dieser Version wieder ein Genuß? Wird sich sonst noch etwas von diesem schönen Herbstabend anno 2011 "wiederholen"?
Aber meine Sorgen waren umsonst - das Konzert wurde von Ernst Molden alleine eröffnet. Schon das erste Lied, "Horuck", versprach, dass es keine "Wiederholung" sein wird. Um seine Solostellung noch ein wenig länger zu halten, spielte Ernst aus "A so a scheena Dog" "Wossa und Schdaana", "Café Ministerium", "Weiße Frau", "Gemma ned weida", "Regn in Wien" und "Es besde Bachal da Wöd".
Nach der Solo-Vorstellung gesellten sich Walther Soyka und Sibylle Kefer zu Ernst Molden und gespielt wurden unter anderem "Da Cerny", "Es Lem", "74A", "Schlochdhausgossn", "Bundesbod", "Numma zum Waanan", "I siech wos Finstas", "Eiserne Hand", "De Beag", "Hammerschmiedgossn" und "Is a Dod a Mau".
"Nach dem Regen" war wieder (trotz "Wiederholung") un-be-schreib-lich schön... mir fehlen wirklich die Worte, um diesen Moment zu beschreiben.

Ich bin am Überlegen, ob ich am 13. Oktober wieder ins Theater am Spittelberg zu Der Nino aus Wien & Ernst Molden pilgern sollte. Weil, sonst, ... sehe ich ihn erst am 3. Dezember (ur lange Zeit!) wieder.

Danke Renate, dass Du dem Hans keine andere Möglichkeit gelassen hast, als mit Dir auch zu diesem wunderschönen Konzert zu kommen und daher kann ich dem Hans (und indirekt Dir, liebe Renate) danken, dass er einen so tollen Platz für mich in der ersten Reihe Mitte gesichert hat - und ich aufgrund Termindruck (Arbeit/Uni) dennoch in aller Ruhe die köstlichen Sacherwürstel beim Theater genießen konnte.

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