Freitag, 3. Oktober 2014

27. und 28. September 2014 - Wiener Weinwandertage

Wiener Weinwandertage gibt es schon lange, wie ich in Wien weile. Das vergangene Wochenende nutzte ich dieses Vergnügen zum ersten Mal - und gleich im Doppelpack:

27. September 2014 - Von Ottakring bis Dornbach (Neuwaldegg)
Viel gibt es nicht zum Schreiben, außer dass ich mir endlich eine neue Digitalkamera gekauft und diese ohne großartiges Studieren der Bedienungsanleitung (Neuerdings muss man so etwas von einer bestimmten Webseite herunterladen, ätzend!) einfach ausprobiert habe. Die Wiener Weinwandertage kamen wie gerufen, um die Canon PowerShot SX700 näher kennenzulernen.

Die Route von Ottakring nach Dornbach ist zu den bestehenden (Neustift - Nussdorf; Strebersdorf - Stammersdorf) neu hinzugekommen und wurde gleich am Samstag ausprobiert. Wetter war bescheiden, es hat ab und zu geregnet, aber für die recht städtische Strecke machbar.
Ausgangspunkt Endstation 51A Ottakringer Bad



Schloss Wilhelminenberg im Hintergrund



Stärkung mit Sturm und Eiaufstrichbrot bei der Labestation vom Heurigen Leitner




Labestation bei der Pfarre Dornbach
Zwar bekommen die Spaziergeher die netten Flugblätter ("Flyer" auf neudeutsch) in die Hand gedrückt, aber sie erfüllt eigentlich nur ihren Zweck, wenn Stempel und daraufhin eine Erinnerungsnadel gesammelt werden. Für den eigentlichen Fußmarsch sind die "wein wandern wien"-Schilder, die an fast jeder Ecke, manche sogar zu viert in verschiedenen Richtungen an einer Ecke, ausgestellt werden, ohnehin hilfreich genug.
Fazit: Ein netter, kurzer Spaziergang, wobei man sich mehr im "Städtischen" als im Grünen bei den Weinbergen aufhält und "Dornbach" als Ziel ist etwas verwirrend, denn die Route hört bei der 43er Station "Neuwaldegg" auf.

28. September 2014 - Von Strebersdorf bis Stammersdorf
Der zweite Teil war eigentlich nicht geplant, aber man soll ja im Leben nichts planen...
An diesem Tag hat sich der Altweibersommer wieder gemeldet und ich testete meine Kamera weiter aus. Wieder erhielten wir am Ausgangspunkt die Flugblätter, hier auch das Gleiche wie am vorigen Tag: Man kommt mit den Schildern gut aus, es ist wirklich nicht notwendig, die Wegbeschreibungen lesen zu müssen, können sogar bei erhöhtem Sturm-Konsum verwirren. Und, nein, Stempel wurden auch nicht gesammelt.






Stürmische Stärkung beim Magdalenenhof

Eichendorff-Höhe



Fazit: Für geübtere Geher mit Ausdauer, sehr schöne Route - nur am Anfang und am Ende der Strecke städtisch, ansonsten ist man tatsächlich "im Grünen". Empfehlenswert und bei trockenem, sonnigen Wetter "genießbar".

Vielleicht klappt es nächstes Jahr mit der noch ausstehenden Route von Neustift nach Nussdorf?

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