Dienstag, 10. März 2015

Aus meiner Musiksammlung: Keiner mag Faustmann "Stück von mir"

Quelle: keinermagfaustmann.bandcamp.com
Ich habe nie einen Gedanken daran verschwendet, über DIESES Album zu schreiben. Aber manchmal haben gerade die besch…eidensten Arbeitstage ihre speziellen Momente. Mit einer Kollegin sprach ich kurz über Berlin und ihr fiel „Ich hab eine Wohnung in Berlin…“ aus einem Lied ein. Aber weder sie noch ich kamen darauf, von wem das Lied stammte, also wurde Onkel Google um Rat befragt. Als ich das Ergebnis sah, rief ich ein „Jö, die sind lieb. Ich habe sie sogar einmal live gesehen.“
Metropol, 23.01.2014
Und nun ließ mich der Refrain „Wien – Berlin, wir wollten doch zusammen ziehen“ aus dem Kopf nicht mehr los. Ein wenig später fiel mir ein, dass ich sogar eine CD von Keiner mag Faustmann besitze. Die CD habe ich mir kurz nach dem oben erwähnten Konzert gekauft und nur einmal gehört, aber für gut befunden. Aber da ich nun einen ordentlichen Ohrwurm hatte, nahm ich mir vor, die CD bei der nächstbesten Gelegenheit wieder anzuhorchen.
Ergebnis: Nach wie vor solides Werk, die CD würde ich auch nicht hergeben. Es sind zwar ein paar plätschernde Lala-Lieder auf diesem Album („Hier will ich sein“, „Klick“, „Guten Morgen“), andere hätten richtig gut werden können, sind aber teilweise textlich seicht („Stück von mir“, „Schneller“, „Lass mich bitte nicht gehn“, „Heimweh“) und „Wien – Berlin“ sticht sowieso als Ohrwurm heraus.
Da für die Musik keine großartigen Effekte kreiert worden sind, sondern nur die wichtigsten Instrumente wie Gitarren, Bass, Tasten und Schlagzeug, kommt sie mir nur nebensächlich vor.
Aber es hat mir sehr viel Freude bereitet, die CD wieder zu hören und die handschriftlichen Texte zu lesen – Ihr habt mit „Wenig Zeit“ und „Hoffnung“ wunderbar berührende tiefgehende Worte geliefert.

Und zum Abschluss das offizielle Video aus "Wien - Berlin":

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