Sonntag, 14. Juni 2015

11.06.2015 - DENK in der SimmCity

Im Rahmen des alljährlichen "Wir sind Wien"-Festivals gastierten DENK in 2015 am 11. Juni im 11. Bezirk.

Endlich hat sich für mich die Gelegenheit ergeben, DENK heuer das erste Mal live zu erleben, nachdem die vergangenen Termine in 2015 für mich unpässlich waren. Mit der "SimmCity" habe ich auch nun eine weitere "Location" in Wien kennengelernt. (Es könnte doch genügend Material für einen zweiten Teil von "Wo die Goldfisch' geigen..." vorhanden sein? Ich mag dieses Werk!)

Nach einem guten Essen und vorzüglichen Bieren mit Konzertfreunden in einem Simmeringer Lokal marschierten wir zum hiesigen Einkaufszentrum und erklommen die Stiegen zur SimmCity. Anfangs schreckten mich die Sitzplätze im recht großen Veranstaltungssaal ein wenig ab. Außerdem empfand ich die Bühne als ein wenig zu groß für DENK (obwohl die Besatzung nicht wirklich klein ist) - kleinere Bühnen, so wie ich es von ihnen gewohnt bin, wollte ich mir trotz der anfänglichen Bedenken nicht die Freude nehmen lassen, nach langer Zeit (Hier sind sechs Monate entschieden zu lang.) wieder in den Genuss feinster Live-Musik zu kommen.
DENK eröffneten den Abend mit "Es is guad" und dieses Motto trug mich durch das ganze Konzert hinein. Die gestandenen Live-Musikanten boten eine sehr gut durchdachte Auswahl aus ihren "Schmankerln" der letzten 15 Jahre an: "FAN" (An dem Lied kann ich mich nie satthören.), "Kumm ned her", nach "Na, des los ned aus" mit dem klangmäßig sehr feinen Gitarrensolo von Ludwig wurde eine meiner Lieblingsschmankerl aus ihrem aktuellen Studioalbum "Durch die Wüste" gespielt: "Söbe Stodt". "Du kannst die ganze Nacht" in der Version vom 11. Juni 2015 kam beim Publikum, welches aus den üblichen Verdächtigen und aus neuen Gesichtern bestand, sehr gut an. Nach "Wieda zwieda", "An Augenblick/Un Attimo" und "Was i eh" wurde in meinem Lieblingsschmankerl # 2 aus "Durch die Wüste", "Ned allan", die Band vorgestellt und leider steuerte das Konzert in Richtung Schluss zu. Als Zugabe wurde noch "Komplett out" gespielt, da wurde mir das weitere Sitzen wirklich zu blöd und ich verdrückte mich an den Rand des großen Saales, um mich meinen ungelenkigen Tanzbewegungen hinzugeben.
Dadurch, dass im Anschluss die Tschuschnkapelln aufspielte, spielten DENK nur eine kurze Setliste, die es aber in sich hatte. Den Großteil der Lieder hörte ich in einem neuartigen Gewand (Tempo, Instumentierung), die klangmäßig sehr gut herüberkam und auch von der Hörerschaft anerkannt wurde.
An und für sich ist mir schon während des ganzen Konzerts das Sitzen sehr schwer gefallen, DENK haben überwiegend beschwingte Nummern gespielt und irgendwie war die Wiedersehens- und Wiederhörensfreude bei mir so groß, so dass ich beim Großteil ihres Auftrittes eine weitere Trainingseinheit in "Sitztanzen" absolviert hatte.
Ich freue mich schon auf die nächsten Konzerte. Es werden ganz sicher keine weiteren sechs Monate vergehen. Gaunz sicha ned!

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