Dienstag, 23. Juli 2013

07.07.2013 - Bruce Springsteen and the E Street Band in Leipzig

Vorgeschichte: 
Der Kartenkauf hat sich genauso abgespielt wie in der Vorgeschichte zum München 2013-Beitrag, mit dem Unterschied, dass ich nur für mich eine Karte gekauft habe. Bezüglich Anreise und Hotel spinnte ich mir mehrere Möglichkeiten zusammen... am Tag vor dem Konzert direkt von Wien nach Leipzig fliegen und mit Sack und Pack dann nach Erfurt weiterfahren? War nicht sehr prickelnd und als ich Ende November 2012 nach Flugverbindungen suchte, waren die Angebote zu diesem Zeitpunkt TEUER. Also entschied ich mich für die kostengünstigere Variante: Am Samstag, 6. Juli von Wien nach Erfurt mit den Zügen anreisen, in meinem Jugendzimmer der elterlichen Wohnung übernachten und am Sonntag in der Früh nach Leipzig fahren.

Nach den beiden grandiosen Konzerten in München und Mailand war ich dennoch nicht unbedingt scharf auf ein drittes Mal „Born In The U.S.A.“ (das hätte ich auch bei meinem Glück bekommen können), am Freitag Abend des 5. Juli versuchte ich, Multitasking zu betreiben, in dem ich mir die Dokumentation „Mein Sommer `88“ auf MDR ansah und im stonepony.de-Forum die Setliste vom Konzert in Mönchengladbach verfolgte. Beim „Setlistwatching“ (Aha, nach genau vier Jahren wieder „Jackson Cage“ als Opener, lauter Perlen und dann auch noch „POINT BLANK“.) fragte ich mich, wie Leipzig sich dann machen würde. Aber Setliste lesen ist nicht alles... wenn man sich zB die Setliste von San Siro 2013 anschaut, liest sie sich... hm, „gewöhnlich“ an, aber vor Ort war das Konzert einfach der pure Wahnsinn.

Der Samstag, 6. Juli versprach, ein gewöhnlicher Tag zu sein. Ich fahre wieder nach Erfurt, werde wie immer in mehreren Zügen unterwegs sein und wie immer (fast) pünktlich am Erfurter Hauptbahnhof ankommen.

Entgegen diesem „wie immer“ bin ich seit Jahren nicht mehr im Hochsommer (Juli/August) nach Erfurt gefahren und siehe da, im Sommer erlaubt sich die Deutsche Bahn, ein wenig durchzudrehen. Der ICE nach Fulda war nicht der einzige Zug, der mit einer immensen Verspätung kam, im Laufe des Nachmittages erfuhr ich aus den Anzeigetafeln und von meinem Mitstreiter beim Leipzig-Konzert, dass an diesem Tag praktisch alle Züge Verspätung hatten. Irgendwann kam der ICE und ich „strandete“ am Bahnhof von Fulda und sah nach, dass ich eine Dreiviertelstunde Zeit hatte, bis ich den nächsten Zug nach Erfurt nehmen konnte. Nachdem ich mir einen Cappuccino im Bahnhofscafé gönnte, spazierte ich wieder zurück zum Gleis und sah einen Herrn, der laut telefonierte. Irgendein ICE fuhr weg und der Mann, fertig telefoniert, sah mich an und meinte: „Das war mein Zug.“ (Also, an dieser Stelle... manchen Menschen ist echt nicht zu helfen.) Der Herr ging ab und eine Dame, sportlich in rot gekleidet, trat auf und ich redete sie einfach mit „Verrückter Tag heute.“ an, welches sie mir bestätigte. Da ich an diesem Tag schon ein Springsteen-Leiberl anhatte, sprach sie mich darauf an, ob ich auch beim Konzert in Leipzig dabei sein werde. Der ICE, der mich nach Erfurt bringen sollte, fährt nämlich nach Leipzig weiter. Sie teilte mir mit, dass sie auch aufs Konzert gehen werde, ich sagte ihr, dass ich erst nach Erfurt fahre und dann am nächsten Morgen nach Leipzig weiterfahren werde. Als der Zug in den Erfurter Hauptbahnhof einfuhr und ich gerade am Aussteigen war, winkte die Lady in Red mir zu und rief ein „Bis morgen!“. Ich lächelte und dachte mir, dass ich sie bei den Menschenmassen nie wiedersehen würde... ich habe sie auch nicht gefragt, ob sie eine Stehplatz- oder Sitzplatzkarte hatte ;-)

Am Sonntag, 7. Juli kurz vor 5 Uhr läuteten meine zwei Mobiltelefone und dazu schrillte, vibrierte und blitzte mein spezieller Wecker (abgestimmt für Menschen mit besonderen Bedürfnissen wie ich). Also, ein Verschlafen war unmöglich :-) Für ein ordentliches Frühstück war ich zu aufgeregt (als würde ich mein erstes Springsteen-Konzert erleben), also nur Kaffee getrunken und ein paar Hanutas genascht. Müssen unbedingt die Wesen, die unter Wasser leben, auf die Aufkleber abgebildet sein? Wähhhh... Daher blieb mir noch viel Zeit, meine harten Kontaktlinsen in meine Augen hinein zu stecken und ich machte mich auf den Weg zum Hauptbahnhof.

Es war richtig angenehm, in einem fast leeren Waggon zu sitzen und zum Glück kam der ICE pünktlich in Leipzig an. Am Bahnsteig erwartete mich mein Mitstreiter E., der schon am Samstag Abend nach Leipzig, mit vorheriger Zwischenstation Mönchengladbach-Konzert, gekommen ist. E. glaubte, dass wir beim Roll-Call keine 500 mehr bekommen würden und seine Nervosität begleitete mich während der Straßenbahnfahrt Richtung Stadion. Ich sah die Sache gelassener, mit einer FOS-Karte komme ich eh in den PIT und es war nie mein Ziel, Bruce anzufassen und mich von den anderen erdrücken zu lassen. Dort angekommen, schlug seine Nervosität in Staunen um, als er die 349 auf dem Handrücken aufgemalt bekam. Demzufolge erhielt ich kurz vor 8:30 Uhr die 350 – an dieser Stelle hoffe ich, dass kein „Normalsterblicher“ meinen Beitrag lesen würde... denn ich kam mit Reisetasche und Rucksack direkt vom Hauptbahnhof zum Stadion. Die Tramps würden das noch verstehen, da bin ich mir sicher, aber die anderen... ist auch jetzt wurscht.


Da der nächste Roll-Call um 9 Uhr stattfinden würde, blieben wir gleich dort und zum Appell begaben wir uns auf die Festwiese. Muss lustig ausgesehen haben – ca. 400 Tramps in 100er Reihen. Ein passendes Foto habe ich leider noch nicht gefunden... Nächster Roll-Call wurde für 12 Uhr angesetzt und wir wussten schon, dass wir dann gleich dort bleiben mussten. Also fuhren E. und ich ins Zentrum und ich stellte mein Gepäck im Hotel ab – an dieser Stelle ein großes Lob für die unkomplizierte Abwicklung, für das schöne Zimmer und für das tolle Frühstücksbuffet! Sollte ich wieder in Leipzig übernachten, würde ich dieses etwas teure Hotel wieder nehmen. Da wir bis zum Mittagsappell noch genügend Zeit hatten, gönnte ich mir ein ordentliches Frühstück beim Bäcker Lukas in der Leipziger Innenstadt.
Roll Call um 9 Uhr.

Der Glockenturm vor dem Stadion.

Warten auf die Tram...

Nach dem Roll-Call um 12 Uhr wurden wir auf die Anhöhe der Festwiese gewiesen, wo wir unter den sehr angenehm schattenspendenden Bäumen saßen. 
Falls jemand wissen will, wo die Sori sitzt, einfach das weiße "x" suchen...

Mit anderen Tramps wurde nett geplaudert, das komplette „Darkness“ von meinem Sony Ericsson wurde gehört und um 14 Uhr herum (glaube ich, ich habe nicht wirklich auf die Uhr geschaut) wurden wir zum nächsten Einlass geleitet, vorher erhielten wir noch in der prallen Sonne unsere PIT-Bandln. Das Austria Wien-violette stand dem schweinchenrosafarbene in München um nichts nach ;-) Dann wurden wir in einen Tunnel geleitet und es wurde uns angewiesen, dort Platz zu nehmen. Im Tunnel? Ich hatte kurz Bedenken, wenn etwas passieren würde und dadurch eine Massenpanik ausgelöst wird. Ansonsten ein großes Lob an den Organisator – vor allem, dass wir immer im Schatten bleiben konnten. Bei seinem Durchgang wurde er mit einem „Badlands“-mäßigen „Oooh oooh“ gefeiert, ein weiteres markantes Erlebnis im Tunnel war, wie ein Tramp einen anderen ansprach, dass gerade „Roulette“ im Soundcheck geprobt wurde – ich weiß bis heute immer noch nicht, ob ich die Worte nur von den Lippen abgelesen habe oder doch noch ein wenig hören konnte. Das lange Anstehen bei den DIXI-Toiletten war etwas mühsam, aber es ist auch gegangen und ich lobe mir meine Taktik, stets die hinteren Häusln zu frequentieren. So konnte ich eine general-gereinigte DIXI „einweihen“.



Kurz nach 17 Uhr war dann Einlass, der überaus vorbildlich und gesittet verlief. Irgendwann waren wir dran, in der Arena wurden wir kurz von der Sonne geblendet und im PIT zog ich vor, im Schatten zu sitzen. Also landeten wir ungefähr dort, wo ich mich auch in München befand. Alles schön und gemütlich bis zum Stage-Rush. Ich befand mich plötzlich unter Leuten, die PIT-Bandln, aber keine Nummer hatten und die Enge machte mich wahnsinnig. Dieser Zustand hörte zum Glück auf, als die E Street Band und Bruce Springsteen die Bühne betraten.

Vor dem Stage-Rush...


Konzert: 
Schon im Tunnel aus dritter Quelle erfahren, freute ich mich richtig, dass die beste Live-Band der Welt tatsächlich mit „ROULETTE“ loslegte. Meine Freude steigerte sich, als ich die erste Zeile aus „LUCKY TOWN“ erkannte. Wieder gleich zwei Tourpremieren (für mich und für die Allgemeinheit) zu Beginn, während „BADLANDS“ krachte, wusste ich, dass es mit einem full „Darkness“ nichts wurde. Als meine wichtigsten Zeilen „For the ones who had a notion, a notion deep inside that IT AIN’T NO SIN TO BE GLAD YOU’RE ALIVE“ zelebriert wurden, spürte ich eine leichte Melancholie in mir, dennoch war Abrocken an diesem Abend angesagt! „Death To My Hometown“ hat nun eine neue Bedeutung für mich, nachdem ich sehe, dass Erfurt im Vergleich zu Leipzig oder Dresden eher den Kürzeren gezogen hat. 


It’s Request-Time, Bruce sammelte viele Schilder und zeigte zwei idente Wünsche: „SHERRY DARLING“ – jaaaa! Das Lied hat einfach gerockt und ich mag das Saxophon-Solo von Ed Manion – eine seltene Gelegenheit für ihn, sein Können im Vordergrund zu zeigen! Als nächstes zeigte Bruce einen Auto-Sonnenschutz, wo „You Never Can Tell“ darauf geschrieben stand... an dieser Stelle sei erwähnt, dass ich generell nicht begeistert bin, wenn Covers gewünscht werden. Bruce hat ein riesiges Repertoire von seinen eigenen Liedern und solche Wünsche sehe ich eher differenziert. Es sei denn, es handelt sich um „Who’ll Stop The Rain?“, „Seven Nights To Rock“, „Chimes Of Freedom“, „Summertime Blues“ in Frankfurt/Main 2012 hat auch Spaß gemacht ... jaja, widersprüchlich, ich weiß. Aber schon alleine der Blick und das Kopfschütteln von Stevie, als Bruce die Schilder einordnete und nachher die Bläsergruppe auf dieses Lied einstimmte, war päpstlich. Dank dieser Begleitumstände fand ich das Lied von Chuck Berry klasse.

Anekdote am Rande: Mir ist nun beim zehnten Springsteen-Konzert passiert, dass die Batterie meines rechten Hörgerätes (das wichtigere) den Geist aufgab. Anfangs dachte ich noch, dass der Sound an der Stelle kippte. Dann fummelte ich am rechten Hörgerät herum und glaubte, durch die vielen Konzertbesuche so etwas wie einen Hörsturz erlitten zu haben. Ich nahm das Hörgerät heraus und stellte fest, dass ich ohne fast genauso gut hörte wie mit der Prothese.

Nach der köstlichen Einlage seitens der E Street Band wandte sich Bruce suchend an das Publikum, sein Blick verriet ein „Ich-Hab-Irgendwo-Ein-Schild-Gesehen-Ich-Will-Es-Haben-Und-Spielen“ und nach geglücktem Fund fragte ich mich, was es sein würde. Schild in Richtung Publikum umgedreht, „BACK IN YOUR ARMS“ ... bist Du deppert!

Und wie Bruce es zelebrierte, es richtig zelebrierte und in die Knie ging...
 ...und dann das Lied sang – ich dachte an dieser Stelle, dass der Höhepunkt schon erreicht wurde, dass nachher nichts mehr kommen könnte und vergoss bei dieser emotionalen Darbietung viele Tränen.

Während „Hungry Heart“ steckte ich das Hörgerät wieder hinein und hörte die Erkennungsmelodie für „Batterie wird leer“ und, es war ja zum Glück „Hungry Heart“, ich tauschte die Batterie mit der vom linken Hörgerät aus. „Spirit In The Night“ wurde mit einem „WE NEED YOU“ zelebriert und nun kam der Pflichtteil mit „Wrecking Ball” und „We Take Care Of Our Own”. Dass ich die beiden Lieder in meinen Berichten nur beiläufig erwähne, liegt daran, dass ich bei meinem ersten Konzert der „Wrecking Ball“-Tournee in Frankfurt/Main die beiden Lieder als Stimmungstöter erlebt habe. Nach dem starken Opener „Badlands“ spürte ich förmlich die Stimmung kippen, als die beiden Lieder gespielt wurden und diese Stimmung wurde erst mit Lied Nr. 4, „Out In The Street“, herauf gerissen und dieser Makel bleibt irgendwie hängen. Nun dröhnte, hämmerte, krachte das nächste Lied, ich erkannte es nicht sofort, aber – nein, kann das sein, dass Bruce tatsächlich „Bobby’s got a gun that he keeps beneath his pillow...“ schrie? „MURDER INCORPORATED“ – Wahnsinn, unglaublich, von wegen, nach „Back In Your Arms“ konnte nichts mehr kommen und ja, nun kommt mein Höhepunkt: „HUMAN TOUCH“ – die Melodie erkannte ich, aber ich wollte es nicht wahrhaben, dass DIESES Lied tatsächlich gespielt wurde. Auch wenn Soozie Tyrell sich wacker geschlagen hat, ich hätte mir Bruces Frau, Patti Scialfa, für dieses Lied gewünscht... dennoch kullerten mir weitere Tränen herunter, als ich die Sori vor 20 Jahren vor mir sah, die zum ersten Mal Bruce Springsteen auf MTV sah – mit dem Video von „Human Touch“.

„Open All Night“ war klass’, was den Spaßfaktor betrifft: Bruce stellte fest, dass die „german asses“ noch auf den Sitzen klebten (Obwohl ich mir sicher bin, dass nicht nur deutsche Hintern auf den Sitzen pickten!) und nun fühlte sich eine Frau, sein „Baby“, dazu motiviert zu stehen und zu tanzen. Unbeschreiblich der Blick eines Paares links neben der Frau, der Mann im „The Doors“-Shirt (erklärt auch einiges) und das Paar stierte sitzend um die Wette apathisch ins Leere. Und das alles konnten wir auf der riesigen Leinwand sehen. 
Szene aus "Open All Night"

Von dieser Partystimmung getragen, hauten Bruce und die E Street Band „Cadillac Ranch“ raus und wir fuhren (nicht allein) in die „Leipzig Night“. Nach „Shackled & Drawn“ und „Waitin’ On A Sunny Day“ wurde „Lonesome Day” gespielt, welches ich mit ein wenig Verwunderung aufnahm. (Das Lied hätte ich immer noch für München bevorzugt ... Armgymnastik, eh schon wissen.) Nun fuhr mit „Land Of Hope And Dreams“ der Zug auch ins Leipziger Zentralstadion ein und ich bekam noch eine weitere Premiere: „LIGHT OF DAY“. Wie sehr ich die Zeilen Well I'm a little down under, but I'm feeling O.K./ Got a little lost along the way/ I'm just around the corner to the light of day” liebe, schrie ich diese auch wirklich hinaus.

Schließlich folgte eine kurze Ansprache, es wurde das legendäre Konzert vom 19. Juli 1988 in Berlin-Weißensee gedacht und „Born In The U.S.A.“ krachte nun fast 25 Jahre später und etwas südlicher, aber noch auf demselben Boden, der sich damals innerhalb der Grenze der DDR befand, heraus. „Born To Run“ läutete wieder den bitteren Vorgeschmack auf das Ende ein und „Bobby Jean“ war wunderschön. Nach „Dancing In The Dark“ heulte ich wieder Rotz & Wossa bei „Tenth Avenue Freeze-Out“ ... die Videoeinblendung ist be-rüh-rend... nach einem letzten „IT’S ALRIGHT“ konnte ich mich beruhigen und ging dann bei „Rockin’ All Over The World“ mit.

Bruce verabschiedet seine Musiker... ich fühlte die akustische Version von „Thunder Road“ kommen, was auch stimmte.

Es war wieder wunderschön – es gibt gewisse Lieder, die ich beim zweiten Mal live hören schöner finde als beim ersten Mal (zB „Loose Ends“ Wien 2012 und Mailand 2013 oder „Cadillac Ranch“ Wien 2009 und Frankfurt/Main 2012, aber nachher auch nicht mehr oder „Bobby Jean“ fand ich beim sechsten Mal in Mailand 2013 so richtig klass’) ... aber „Thunder Road“ solo akustisch hat mir beim ersten Mal in Mailand 2013 seinen Stempel aufgedrückt.

Dennoch: „Thunder Road“ hat bei mir einen besonderen Stellenwert, die akustische Version war das richtige Schlusslied bei meinem (schaut so aus) Abschlusskonzert der „Wrecking Ball“-Tournee.

Ich hatte wieder Tränen in den Augen.

Es ist erst einmal vorbei.

Ein wunderschöner Tag neigt sich dem Ende zu.

Als ich am Sonntag, 7. Juli 2013 kurz vor 5 Uhr die Augen geöffnet habe, wusste ich, dass mir ein besonderer Abend bevorstehen würde, aber dass schon der ganze Tag so speziell sein würde – mit einem vertrauten Mitstreiter in Leipzig dabei zu sein (Danke E.!), perfekt organisierter Roll-Call, nette Tramps kennengelernt, beim Verlassen des PIT die Frau in Rot vom Fuldaer Bahnhof tatsächlich wiedergesehen – damit habe ich nicht gerechnet.

Auch wenn die Stimmung auf den Sitzplätzen sehr bescheiden war und im PIT ein paar Nutznießer des Stagerushs dumme Gesichter machten, als Bruce die Perlen ("Roulette", "Lucky Town", "Back In Your Arms", "Murder Inc.", "Human Touch") auspackte ... DAS Konzert möchte ich nicht missen und es ist ein wunderbarer Abschluss meiner "Seven Nights To Rock" der "Wrecking Ball"-Tournee.

Auf die Tram mussten wir zum Glück nicht sehr lange warten, im Hotel checkte ich nun richtig ein und da die Bar noch geöffnet hatte, gönnte ich mir ein Bier, bevor ich ins Zimmer kam. Ich hatte noch mit meinen Gefühlen zu kämpfen, bis ich dann einschlafen konnte.





Guter Ausblick auf die Spielstätte vom mdr-Panoramaturm.

brucebase.wikispaces.com (mit sehenswerten Videos!)
Auszug aus lvz-online.de 
Auszug aus tlz.de 

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