Dienstag, 2. September 2014

28. und 29. August 2014 - DENK durch das Theater am Spittelberg

Verglichen mit dem Start von „Tua Weida“ vor vier Jahren war „Durch die Wüste“ bei mir eher ein Hineinstolpern am Nebenpfad. Sehr wohl hörte ich die ersten Lieder schon im vergangenen Jahr im Theater am Spittelberg (Juni 2013), in Wulkaprodersdorf und in der Arena (August 2013), in der Trio-Formation im Oktober 2013 und bei den Weihnachtskonzerten
Den Abschluss der „Tua Weida“-Tournee erlebte ich im heurigen Jänner im Metropol, auf den Stadtsaal mit dem neuen Programm „Durch die Wüste“ pfiff ich kräftig (Es warad nicht wegen dem Programm, sondern wegen der Spielstätte!) und so wurden die nächsten Monate recht DENK-mager… bis zu den Duo-Konzerten im Mai. Die Vorpremiere von „Durch die Wüste“ erlebte ich Ende Mai im Rahmen eines wunderschönen Konzertes am Bärenkogel. Orpheum ließ ich aus familiären Gründen aus, die Videopräsentation von „Let’s Dance“ im Local ließ ich mir nicht entgehen und verfolgte nachher noch ein DENKwürdiges Spiel Deutschland gegen Brasilien.

Und nebenbei: Die Zeit ist ein wertvolles Gut und ich hatte nicht oft Gelegenheit, mir das neue Album anzuhorchen. Zu spät gekauft (ein knapper Monat nach dem VÖ-Datum), keinen Nerv und Muße gehabt, bis vor kurzem… Meine Favoriten sind „Söbe Stodt“ und „Ned allan“.

Und nun hieß es „Durch die Wüste – durch das Theater am Spittelberg“! Wüstenmäßiges Bühnenbild, die Glühwürmchen auf den Bäumen verschaffen eine heimelige, leithagebirgische Atmosphäre und schon das erste Lied zeigt uns, wohin der Abend führt: „DURCH DIE WÜSTE“. Klassiker wie „Es is guad“, „Kumm ned her“, „Graue Mäus“ und „Na, des los ned aus“ mit dem genialen Gitarrensolo von Ludwig Ebner wurden nicht vergessen, mit „Let’s Dance“ ging es in die obligatorische Pause.
Und hallo? Seit 2008 habe ich kein DENK-Konzert im Theater am Spittelberg ausgelassen, das heißt… 2008 1x, 2009 1x, 2010 2x, 2011 1x, 2012 1x, 2013 2x… beim 9. Mal DENK im Theater am Spittelberg bemerkte ich eine große Müdigkeit im Publikum. Birgit & Buben waren in gewohnter Form klass‘ wie immer, wie wir sie auch nicht anders kennen, aber was war mit dem Großteil der Leute auf den Sitzplätzen? Man brauchte sie nur wortwörtlich in die Müdigkeit zu schubsen. Schwupps! Schnarch! Chnchr… Also wurde die Pause für Sauerstoff, Lulu, Hopfentee (ist übrigens ein Wieselburger… weil im letzten Bericht vergessen) genutzt und der zweite Teil wurde mit „Söbe Stodt“ eröffnet. Das ist gut! „Du kannst die ganze Nacht“ war eines der besten Darbietungen an diesem Abend und „An Augenblick/Un Attimo“ brachte Schwung hinein, Birgits witzige (natürlich mit einem Schuss Ironie) Einleitung zu „Pensionsanlagekonto“ machte die Leute im Publikum munterer, an diese wurde mit „Was i eh“ nahtlos geknüpft. Aufstehen und herumhüpfen wäre nicht schlecht gewesen, aber wenn die anderen eine „Nicht schon wieder die Buchstabenverdreherin Sori“ denken, also tanzte ich im Sitzen, so gut ich konnte. Die Soloeinlage von Harald W. zu „Wieda zwieda“ wird immer ausgeklügelter und professioneller. Er muss wirklich lange dafür geübt haben…
YouTube-Video (Schurli, ich darf doch?)

Auf „Ned allan“ habe ich wirklich gewartet, mir hat das Lied im Local schon sehr getaugt, beim Anhorchen der CD hat sich das verstärkt und bitte behaltet das Lied noch lange in Eurer Setliste! Egal, ob Ihr damit beim unsäglichen Songcontest dabei sein könnt oder nicht.
Als Dankeschön für den Abend, dessen zweiter Teil ein Äutzerl besser war (ich spreche das Publikum an!) wurden „Fan“ und „Fia di“ gespielt. Mit einem "Es kann nur noch besser werden" fuhr ich heim zum Schlafen und Arbeiten.

"Z'nah am Himmel"

"Du kannst die ganze Nacht"

DENK-Konzerte haben für mich auch noch etwas Spezielles: Im Laufe der Jahre bzw der Konzerte lernt man andere Leute kennen, irgendwann wird es familiär und so fanden wir uns vor dem zweiten Konzert beim Essen & Vorglühen in der Nähe der Spielstätte ein. Im Hinblick auf den ach so leiwanden Wieselburger trank ich (in Ermangelung eines Kärntners) eine Flasche Hirter zu viel. 

Am zweiten Abend wurde ein personeller Wechsel bei DENK vollzogen. Ludwig Ebner ist aus familiären Gründen verhindert und so sprang Michael Scheed für ihn ein. Ich ging davon aus, dass die Setliste eine andere sein würde. (Kennen wir von 2010 und 2013. Oder wer die Weihnachtskonzerte im Doppelpack besucht, weiß auch, wovon ich schreibe.) Ich habe dem Herrn Scheed das „Na, des los ned aus“ sowieso nicht zugetraut und „Z’nah am Himmel“ durften wir auch am ersten Abend bekommen – so wie Ludwigs Lied „Pensionsanlagekonto“.
Und wieder ging es „Durch die Wüste“. Das Motto des Abends lautete aber „Es is guad“ und ich freute mich, das Lied wieder zu hören. Aha, auch „Kumm ned her“, war aber witzig, weil Birgit den Wechselspieler Michael Scheed zu ihrem „Traummann“ erkoren hat. „Pensionsanlagekonto“ wurde sogar vorgezogen und …wie? …was? …wirklich? „Na, des los ned aus“ wurde gespielt. Was wird denn geschehen? Tatsächlich, der Michael Sch. braucht sich bei seinem Gitarrensolo nicht vor Ludwig Ebner zu verstecken. Dank espressorosi.at habe ich doch recht in der Annahme, dass „Aundas“ nur am zweiten Abend gespielt wurde und vor diesem Lied wurde sogar Aufstellung genommen. Sah  nach „Z’nah am Himmel“ aus. Gehhh, der Scheed kann doch was. „Let’s Dance“ läutete wieder in die Pause ein.
Publikum besser drauf, nur ein harter Kern vom ersten Abend ließ sich auch beim zweiten Abend blicken (ich glaube, es waren nicht mehr als zehn Leute) und ich freute mich dem zweiten Teil entgegen. „Söbe Stodt“, „Du kannst die ganze Nacht“ war wieder witzig, „Was i eh“ (Ich saß in der dritten Reihe, eingezwängt zwischen Karl A. – Du wolltest doch Deinen Namen in meinem Blog lesen! – und einer Dame und traute mich wieder nicht herumzuhüpfen, stattdessen zeigte ich Ambitionen, den Klappsessel zu zerstören.), Harald verfeinerte seine Soloeinlage in „Wieda zwieda“ und mit „Ned alla“ steuerte das Konzert in Richtung Finale. Als Zugabe wurde „Fia di“ gespielt. Und aus. Kein „Fan“? Kein anderes Schlusslied? („Nimma dabei“ vielleicht? Ich mag die Nummer viel zu sehr.)
Besetzung mit Wechselspieler

"Z'nah am Himmel"

Michael Scheeds Solo bei "Na, des los ned aus"


"Du kannst die ganze Nacht"

Irritierend an den beiden Abenden war, dass während der Konzerte viele Besucher auf und ab gegangen sind. Ziemlich heftig. Warum auch immer. Das zweite Konzert war von der Publikumsstimmung her viel besser. Ich war ein wenig ernüchtert ob der fast identen Setlisten, aber wenn der Michael Sch. nicht gewesen wäre… so bekam ich tatsächlich ein anders erlebtes Konzert geboten.
Alles in allem zwei sehr schöne Abende und ich freue mich auf die nächsten Konzerte, noch in diesem Jahr!

Sonntag, 24. August 2014

22. und 24. Juni 2014 - [rema'su:ri] im Doppelpack

Am Montag, 30. Juni 2014 schrieb ich folgendes:
Will ich überhaupt einen Bericht schreiben?
Ich gebe gern zu, dass ich einige meiner veröffentlichten Beiträge sehr mag, dass ich sie immer ganz oben auf der Startseite stehen lassen möchte.
Und in meiner Abhandlung über "Stolen Car" habe ich mich nach und nach verliebt - schwer verkraftbar, dass dieser Text nun einem neuen weichen muss.

Der Dame und den Herren aus dem Wirtshaus wünsche ich vorab einen schönen Urlaub und ich danke der Partie für die zwei schönen Konzerte (und überhaupt) mit diesem Bericht. Mal sehen, was herauskommt: [Als ob ich es schon geahnt hätte, da rollt doch die nächste Schreibblockade heran.]

22.06.2014 - Bamkraxler, 1190 Wien
Mein drittes Mal [rema'su:ri] im Bamkraxler und das erste Mal unter freiem Himmel (bevor wir noch vergessen, was "open air" auf gut Deutsch heißt).
Unser Tisch war in Hinblick auf die Bühne nicht der optimalste, aber es war der schattigste und das war an diesem recht warmen Tag nur sehr recht für die gesellige Runde von zehn Leuten.
Das Konzert gestaltete sich "Pinsch"-lastig - zwei bis drei Lieder aus diesem Album wurden nicht gespielt, wenn mich die vielen Augustiner nicht trügen.


Wieder irritierend, dass der Abend mit "Soi des jetzt ois g'wesen sei" eröffnet wurde. (Das tat die Partie auch am 16. Mai 2014 beim Stadt.Fest.Wien.) Nichts gegen das Lied, es gehört zu den stärksten auf "Pinsch", aber müssen Konzerte mit so einem Lied eröffnet werden? Oder soll das Lied Mut machen? Trotz trauriger Klangfarbe gestaltet sich der Schluss des Liedes mutig, optimistisch, zuversichtlich - der Mann bricht aus seinem tristen Ehedasein aus, er steigt auf's Gas und schwört sich, dass das nicht alles gewesen ist. (Genau, ein "stolen car" kann man auch stehen lassen!)
Der Höhepunkt war Frau Maries Darbietung von "alanech fia dii". Nach Willi R., Hansi L. und Christoph M. höre ich das Lied in einem anderen (stimmlichen) Gewand und es verzaubert mich immer wieder auf das Neueste.
Ein sehr schönes Konzert an einem lauen Sonntagabend, Publikum großteils aufmerksam (abgesehen von den Störenfrieden am Nebentisch, die aber zum Glück sehr bald das Weite gesucht haben), die Partie hat es auf der recht kleinen Bühne geschafft, keinen einzigen Stammgast zu erschlagen bzw von der Anhöhe zu stoßen und klangmäßig hatte ich nichts auszusetzen. Ich bin für eine Wiederholung.

23.06.2014 - und nun zu etwas ganz anderem...
Lief ich auf dem Weg zur Arbeit dem Wirten in einem "GEMMA!"-Leiberl hinein und bedankte mich bei ihm für das schöne Konzert vom vergangenen Sonntag. Zugleich kündigte ich ihm auch mein Kommen für das Konzert im Theater am Spittelberg an.
Fünf Minuten später wurde ich (schon mit einem breiten Grinsen im Gesicht, weil... Insider wissen es eh.) von einer Kollegin angesprochen, die uns gesehen hat, wer der Herr sei und sie merkte an, dass er ganz fesch sei... so, Christoph, Lob gebe ich gern weiter.

24.06.2014 - mit Harlequin's Glance im Theater am Spittelberg, 1070 Wien
Der Abend [so weit kam ich tatsächlich mit meinem Fragment am 30. Juni 2014] war ganz nett. Ich hätte mir die Alleinstellung von [rema'su:ri] im Theater am Spittelberg gewünscht. Bei mir hat die Symbiose aus "2 Weltsprachen - 2 Weltbands" nicht so ganz gewirkt. Aber der Reihe nach:
Das Wiedersehen mit dem Wirten wurde seinerseits mit einem "Long time no see" kommentiert ;-)
Ich fürchtete mich vor einem dritten Mal "Soi des jetzt ois g'wesen sei" als Opener.
Nein, stattdessen mussten wir uns von den Sitzen erheben, Hand aufs Herz legen, DIE Hymne wird angekündigt und endlich spielten sie nach langer Zeit wieder "Austrian Way Of Singin' The Blues".
Überhaupt gestaltete sich die Liederliste an diesem Abend anders als im Bamkraxler (und leider verkürzt). Nachdem Frau Marie ihre (vermute ich) Generalprobe im Bamkraxler bestanden hat, konnten die Spittelberg-Besucher in den Genuss von "alanech fia dii" kommen.
Das von mir "gefürchtete" Lied wurde sogar mit Klavierbegleitung gespielt. Gernot Feldner, Sänger von Harlequin's Glance, gab sich die Ehre, das Lied an den Tasten zu verstärken.
DIE Hymne!

"alanech fia dii"

Mit Gernot von Harlequin's Glance bei "Soi des jetzt ois g'wesen sei".
Nein, Harlequin's Glance möchte ich nicht unbedingt madig machen, die Spielfreude und instrumentale Vielfalt der Band sind beeindruckend, aber vielleicht, weil [rema'su:ri] zuerst an der Reihe waren und ich mich im Zustand fortgeschrittener Müdigkeit befand, außerdem wird das Bierangebot im Theater am Spittelberg immer bescheidener: Jahrelang genoss ich den Ottakringer, gab es letztes Jahr den "Dreh-und-Trink"-Zipfer (Danke M. für die legendären Worte!) und heuer haben sie ein anderes Bier im Angebot, der Schock muss so groß gewesen sein, dass ich es wieder vergessen habe, welche unsägliche Marke angeboten wird.
Aber ich schweife schon vom Thema ab... die Musik von Harlequin's Glance kam mir an diesem Abend nicht neu und altbekannt vor. Macht der Sänger etwa auf Tom Waits? Das kann doch keiner... außer Tombeck, aber der bleibt auch noch authentisch dabei.

Innerlich müde von anderen Angelegenheiten beschloss ich, nicht bis zum Schluss zu bleiben. Ich ging noch vor dem Zugabenblock (anhand der später veröffentlichten Fotos dürfte ich das Gastspiel der Partie bei Harlequin's Glance verpasst haben) und habe mir seitdem vorgenommen, [rema'su:ri] für die Konzerte mit einem Bericht zu danken. Naja, (immer noch) zuviel Arbeit, Fussball-WM, ein paar private Sachen waren wichtiger und ich schließe den Bericht mit einem treffenden "Gut Ding braucht Weile!" ab.
So jungfräulich ist die Hymne auch wieder nicht, owa des bassd schon.

Mittwoch, 6. August 2014

23.07.2014 - Neil Young & Crazy Horse in Wien

"Wirst du darüber einen Bericht in deinem Blog schreiben?“ fragte mich Herr G. nach dem Konzert und abschließendem Absacker. (Mein viertes Bier an diesem Abend. Nein, so köstlich ist der Event-Zipfer in einem Plastikbecher auch wieder nicht!)
Ich habe mir Zeit gelassen bzw ich konnte nicht früher schreiben. Sucht Euch eine Variante aus, je nachdem, welches Euch besser gefällt. Nur, ich wusste von vorne herein, dass es kein reiner Konzertbericht sein wird. Es ist auch keins geworden, nachdem ich mir mein Geschreibsel durchgelesen habe. Es ist eher ein Zustandsbericht. Aber das Konzert hat gewirkt und mir gut getan, so viel sei verraten.

Ich kaufte mir die Karte noch im Dezember vergangenen Jahres. Die Vorfreude auf das Konzert war sehr lange groß, aber je näher der Termin rückte, umso mehr ließ meine Begeisterung nach. Es war, ich korrigiere, es ist immer noch im Moment einfach zu viel los bei mir. Kaum Zeit und Gelegenheit, zwei Gänge zurückzuschalten und das Leben ein wenig schleifen zu lassen. Aus dem Geschehen aussteigen und dem Treiben zusehen. Selbst nichts tun. Nur zusehen und beobachten. Und mir meine Gedanken darüber machen. Sie vielleicht schriftlich zum Ausdruck bringen.

Am Tag des Konzerts musste ich länger auf Arbeit bleiben und ich hatte erst recht keine Lust, zur Stadthalle zu fahren. Ich wollte lieber auf meiner Bank liegen, irgendwelche Musik hören und ein, zwei Feierabendbier zischen. Nichtsdestotrotz fuhr ich zur Stadthalle und nun wird es spannend… ich habe es mir angewöhnt, nicht jedes Mal Leute zu fragen, ob sie mit mir auf ein Konzert gehen (wollen). Diese Fragerei setze ich nur selten ein. Ich kann gut alleine auf Konzerte gehen und selbst wenn, ich treffe immer irgendjemanden. Und an diesem Abend hatte ich sehr nette Gesellschaft mit Herrn G. (den ich bisher nur bei seinen Konzerten gesehen habe) und seinem Kollegen „Franz“. Der Abend versprach, gut zu werden…
Während die Vorgruppe spielte, trauten wir uns nicht, die Halle zu betreten, weil zu laut. Außerdem benötigte Herr G. meine Hilfe weiblichen Geschlechts, damit ich für seine Liebste das „PROTECT“-Leiberl ergattern konnte, während er, „Franz“ und auch ich mit „EARTH“-Leiberln gesegnet waren. Hier an dieser Stelle: Unglaublich klasse Aktion von Neil Young & Co., solche schönen Leiberln gratis zu verteilen. Wir gingen dann wieder raus an die frische Luft, damit die Herren rauchen und Fotos von den Leiberln gemacht werden konnten. Sprach uns daraufhin ein etwas finsterer Herr an, sagten wir ihm, dass die Leiberl gratis abzuholen seien. Seine Gattin (davon gehe ich heute immer noch aus) gesellte sich dazu und beide wollten uns die Geschichte mit den gratis Leiberl nicht abkaufen, wir mussten tatsächlich Überzeugungsarbeit leisten und der Typ drohte Herrn G. mit Wickel, sollte sich dies als Schmäh herausstellen.
Nach ca zehn Minuten kamen die beiden wieder zu uns, glücklich, mit ihren „PROTECT“-„EARTH“-Leiberln und erzählten uns, wie sie zu diesen Fetzen kamen und er offenbarte dem Herrn G., dass er drauf und dran war, ihn totschlagen zu wollen, als er diese Leiberl am Merchandising-Stand (dort waren sie auch, für 30 EUR das Stück) sah. Die Erleichterung war Herrn G. deutlich anzusehen und es stellte sich heraus, dass das Ehepaar aus der Nähe von Basel kommt. Inspiriert vom Leiberl, welches Herr G. tatsächlich am Leib trug, zitierte ich „So soll a Nachbar sein.“. Haben die beiden Schweizer sich einen Hax’n gefreut, als ich Büne Huber und Patent Ochsner erwähnte.

Langsam begaben wir uns wieder in die Halle und nun stand mir mein erstes (und auch sicher letztes) Live-Erlebnis von Neil Young & Crazy Horse bevor. Wir standen zwar weit hinten, aber wos wüst mit normalen Stehplatzkarten machen? Ich hatte dennoch eine gute Fernsicht auf die Bühne und es waren auch  noch zwei große Videowände da.
Mit „Love And Only Love“, welches ich schon aus der „Ragged Glory“ kenne, wurde das Konzert eröffnet. Nach einem hymnischen „Going Home“ stelle ich nicht überrascht fest, dass Neil Young gern dazu neigt, lange Gitarrensoli bzw Duelle mit dem Gitarristen Frank Sampedro zu liefern. Man darf sich einfach nicht zu viel von so einem Konzert erwarten, aber ich wurde mit der Musik, die für mich ehrlich und handgemacht wirkt, beseelt. Alltag war weit, weit weg.

Und Neil Young live erleben! Sag mir das einer vor 20 Jahren, als ich Onkel Neil das erste Mal auf MTV sah. Ein Auftritt mit Pearl Jam bei den MTV Music Awards. „Rockin‘ In The Free World“. Das prägt. Schon seit 20 Jahren. Wird auch mein restliches Leben prägen.
Neil Young grummelt auf seiner „Old Black“, singt, protestiert, gibt sich kämpferisch… aber das Alter sieht man ihm an. Ganz deutlich bei „Heart Of Gold“, wie er allein mit Akustikgitarre und Harp das Publikum verzauberte. Nach ein paar Liedern krachten die ersten Töne von „Rockin‘ In The Free World“. Unverkennbar. Erinnerung kommt hoch. Ich grinste breit und mit diesem Gesichtsausdruck sah ich Herrn G. an und wir rockten ab. Hier an dieser Stelle absolut beschämend, dass 99 % des Sitzplatzpublikums sich nicht die Mühe machten, sich von ihren Hintern zu erheben. Ausgerechnet bei „ROCKIN‘ IN THE FREE WORLD“.
Nach einer kurzen Verabschiedung kamen die Musikanten wieder. Noch einmal drischt Onkel Neil auf seiner Gitarre, dieses Mal eine Telecaster, und rief „Protect Your Rights…“. Das „Who’s Gonna Stand Up And Save The Earth?“ hallte uns noch sehr lange in den Ohren.
Bin ich froh, dass ich auf dieses Konzert gegangen bin. Ich bin nachher um viele Erkenntnisse reicher geworden und die restliche Arbeitswoche ist mir auch viel leichter gefallen.





Hier noch ein paar interessante Links:

Montag, 14. Juli 2014

Weltmeister 2014

Quelle: de.fifa.com
Ja, ich freue mich!
Und wie!
Der Mann, der wieder ordentlich gemüllert hat, bleibt mein Liebling, aber meine Hochachtung gilt vor allem Miroslav Klose und Bastian Schweinsteiger!

Freitag, 20. Juni 2014

Zeilen des Tages

In dem Lied bzw in diesem Text geht es nicht um ein gefladertes Auto und auch nicht, wie ein Auto gestohlen wird. Wie kommt man dennoch zu einem gestohlenen Auto? Nein, ich meine nicht die Vorgangsweise der Autodiebe. Sondern metaphorisch. Was macht man im Leben, um irgendwann in solch einem Auto zu sitzen und – schlimmer noch – zu fahren?

Nach der Textversion aus „Tracks“ (1998) muss man eine Frau, anscheinend die Liebe des Lebens, gefunden haben, sie auch heiraten, einander das „ewige“ Versprechen geben und schon kracht es. Nein, kein kaputtes Auto oder ist ein gefladertes Auto die Konsequenz eines kaputten Autos? Mein eigenes Auto funktioniert nicht mehr, also nehme ich mir einen anderen Wagen – hier in diesem Sinne: Stehlen. Nehmen wir einfach an, dass das eigene Auto das Ideal einer perfekt funktionierenden Ehe bzw Partnerschaft widerspiegelt.
„Then little by little we drifted from each other’s hearts“ – dem ist nichts hinzufügen – und nun fährt die Ich-Person mit einem gestohlenen Auto durch die pechschwarze Nacht und versucht, daraus das Beste zu machen.

Im Lichte von einem Ort (hier „Stanton“) hält die Ich-Person an und hofft, dass er mit dem gestohlenen Auto erwischt wird. Aber dazu kommt es nie – so wie man hofft, darauf kommen zu können, dass das ewige Versprechen Risse bekommt und man darauf aufmerksam gemacht wird. Dass ein Außenstehender dem Paar mitteilt, dass mit den beiden etwas nicht stimmt. Dass die „Liebe des Lebens“ anders aussieht. Dass das Versprechen etwas anderes für die beiden beinhalten soll.
Die Ich-Person gibt zu, dass das Ganze nur auf die eigene innere Unruhe zurückzuführen ist. „Restlessness“ ist ein vielschichtiges Wort. Offiziell übersetzt heißt es „Ruhelosigkeit“, „Rastlosigkeit“. Aber es ist auch mit „Unsicherheit“, „Zweifel“, aber auch ein wenig „Unreife“ zu interpretieren. Oft glaubt man, so auch die Ich-Person, dass dieses sogenannte „restlessness“ irgendwann mit der Zeit gehen wird und die Liebe wachsen würde. Aber dennoch dürfte mehr dahinter stecken, vermutet die Ich-Person, was die beiden schlussendlich eher entzweit und traurig macht als bindet. Anstatt jetzt nach den Ursachen zu forschen, fährt die Ich-Person wieder in einem gestohlenen Wagen und wartet auf das kleine rote Licht.
Wofür steht das kleine rote Licht? Mag es das Licht von der Ampel sein. „Rot“ signalisiert Stehenbleiben. Möchte die Ich-Person nicht mehr mit dem gestohlenen Auto weiterfahren und hofft auf eine rote Ampel, um ein wenig stehenbleiben zu können? Nur ein wenig… weil das rote Licht dann auf gelb und grün springen wird. Die Ich-Person will nicht unbedingt das gestohlene Auto abstellen und verlassen, es kann sich nicht aus diesem Wagen befreien, es fährt und fährt und fährt und ist dennoch dankbar für einen kurzen Halt, welches das kleine rote Licht ermöglichen kann. Wenn das rote Licht einen kurzen Halt ermöglicht, kann der Fahrer die Gelegenheit nutzen, beim kurzen Innehalten sich selbst einreden zu können, dass alles in Ordnung kommen wird. 

In diesem Moment muss die Ampel auf Grün gesprungen sein und der Fahrer erkennt, dass er in der Nacht fährt und die Angst begleitet ihn, dass er in der Dunkelheit verschwinden würde.
Im Dunkeln mit einem gestohlenen Auto erwischt zu werden, ist weniger möglich als bei helllichtem Tage. So verschwinden auch seine sogenannten Partnerschafts- bzw. Eheprobleme im Dunkeln… und niemand sieht es. Dabei scheint es der Ich-Person lieber und einfacher zu sein, am helllichten Tage mit einem gestohlenen Auto zu fahren, damit er erwischt wird, damit seine Sorgen und Probleme ans Licht kommen, erkannt werden. Aber so bleiben sie unausgesprochen und im Dunkeln verborgen.

Nun fällt ihm ein, dass sie ihn einmal gefragt hat, ob er sich an die Briefe erinnern kann, die er an sie schrieb, in der Zeit, als ihre Liebe noch jung und sie zuversichtlich waren („bold“ ist auch ein vielschichtig interpretierbares Wort). Sie teilte ihm mit, dass sie in der Nacht zuvor diese Briefe gelesen hat und ihr das Gefühl gab, sie zu einer 100jährigen zu machen. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass diese Liebe, die einmal zwischen den beiden existiert haben musste, schon SEHR lange zurückliegt, obwohl sie jetzt sicher keine 100 ist – eher 35, 40, 45.

Szenenwechsel: Irgendwo fließt ein Fluss durch diese kleine Stadt in den See bzw in das Meer. Dort in dem Schatten legt sich die Ich-Person hin und das Wasser fließt so mühelos in den Fluss dahin. Während das Wasser weiterhin selbstverständlich vor sich hin plätschert, steigt irgendwo (hier „County Line“) eine Feier und die Ich-Person beobachtet die Lichter und stellt sich die rhetorische Frage, dass sie möglicherweise dort sein könnte und nach ihm Ausschau hält. 

Dieses Bild bzw dieser Vers ist entweder ein Bild aus der Vergangenheit, eine Erinnerung. Oder nur eine Vorstellung, dass die Ich-Person in der Gegenwart aus dem falschen Leben für kurze Zeit entschwindet, für kurze Zeit aus dem gestohlenen Auto aussteigt, um im Schatten in der Nähe eines Flusses Halt zu machen und dadurch dass in der Nähe eine Feier im Gange ist, stellt er sich gerade vor, dass dort seine „Richtige“ auf ihn wartet.

Die Ich-Person erzählt von seinem Traum in der vergangenen Nacht. Er rief seine Liebste an, schwor ihr, zu ihr zurückzukehren und für immer bei ihr zu bleiben. Nun stehen sie wieder vor den Stufen zu ihrer Hochzeitskapelle und gehen Arm in Arm durch das Tor hinein. Er kann sich erinnern, wie gut er sich darin fühlte, als der Priester ihm gebot, dass er nun die Braut küssen dürfe. Aber als er sich zu ihr beugte, um ihre Lippen zu berühren, fühlte er in diesem Moment, dass ihm alles aus seinen Händen entgleitet.

Nun fährt die Ich-Person wieder in dem gestohlenen Wagen durch eine pechschwarze Nacht. Sagt sich immer wieder, dass alles in Ordnung sei. Aber er fährt während der Nacht und die Angst, die Furcht ist sein ständiger Reisebegleiter. Egal, was er tut und wohin er fährt – niemand sieht ihn, wenn er davonfährt.

Das „ride by“ interpretiere ich schon als Davonfahren… aber es dürfte kein buchstäbliches Davonfahren sein. Im Grunde genommen bleibt die Ich-Person bei der angetrauten Frau, auch wenn ihm beim Hochzeitskuss alles entglitten ist. Mithilfe eines gestohlenen Autos wird es ihm auch nicht gelingen, das zu finden, was ihm verloren gegangen ist. Es müssen nicht materielle bzw gegenständliche Dinge sein, die ihm entglitten sind… es sind eher Ideale, Vorstellungen, Wünsche, Ziele, Einstellungen, die er mehr oder weniger über Bord warf, als er die Braut geküsst hat.
Er wird bei ihr bleiben (müssen), am Anfang des Textes steht „we got married and promised never to part“. Von einer Trennung ist nie die Rede, aber den beiden ist die Instabilität der Partnerschaft bewusst. Sie fühlt sich ziemlich alt und er fährt ein gestohlenes Auto. Und hoffen noch lange darauf, dass jemand oder etwas die beiden aus ihrer festgefahrenen Situation rettet.

Was hat das Lied mit mir zu tun? „Stolen Car“ auf „The River“ (1980) blieb lange Zeit unbeachtet, erst aufmerksam wurde ich auf die Version von „Tracks“ (1998), die ich vor wenigen Jahren erst intensiv hörte und seitdem bin ich in diesem Lied gefangen. Kürzlich lernte ich eine ähnliche Version kennen, die ich auch oft und gern höre.

Was es trotzdem mit mir zu tun hat? Ich glaube, ich bin in meinem Leben manchmal mit einem „stolen car“ gefahren, aber verglichen mit dem Text, mit dem ich mich oben beschäftigt habe, darf ich behaupten, dass ich nie über den Status einer Fahrschülerin hinausgekommen bin.

Ich hatte in letzter Zeit mit Menschen zu tun, die ein „stolen car“ fahren oder bei denen ich zumindest glaube, dass sie einen solchen Wagen lenken. Sie sind mit den angetrauten oder künftig angetrauten Partnern zusammen und fahren doch die ganze Zeit in einem gefladerten Auto. Selbstbetrug und das Aufrechthalten eines Klischees werden durch das „stolen car“ symbolisiert. Es liegt zwar an ihnen, was sie damit tun sollen. Bloß, ich glaube, dass es einen auf Dauer ziemlich deprimiert und schlussendlich desillusioniert, wenn man beständig ein sogenanntes „stolen car“ fährt.

Dienstag, 27. Mai 2014

26.05.2014 - DENK & Girmindl im Schikaneder

In diesem Beitrag habe ich noch erwähnt, dass ich bis zur nächsten Standortbestimmung in die neue CD warmhören würde – weit gefehlt. Mein Gedanken- und Privatleben (eher das Gedankenleben) kommt nicht zur Ruhe und viele Ereignisse, Gedanken, Geschehnisse, Menschen, Überzeugungen, Zweifel gleichzeitig beschäftigen mich im Moment.

Dennoch kein Grund, nicht ins „Schikaneder“ zu kommen.

Von Birgit Denk & Ludwig Ebner im Duo bekam ich dank Karl A. eine Kostprobe am Donnerstagabend zuvor in einem richtig netten Garten mitten im Achten. Das Vorglühen besorgten wir uns in der „unsagbar“, landeten wir nachher im Nachbarbezirk während einer Vernissage bei einem sehr aufmerksamen, begeisterungsfähigem Publikum und mitten im lauen Sommerabend horchten wir Birgits Gesang & G’schichtl’n und Ludwigs exzellentem Gitarrenspiel zu. Aus anderer Quelle (die heißt „Johannes G.“) erfuhr ich, dass Birgit & Ludwig im Duo bei „Liederlich im Schikaneder“ auftreten werden.

DENK und Girmindl – beide haben einiges gemeinsam: An vorderster Stelle Kurt Ostbahn, die beiden nehmen kein Blatt vor dem Mund, sagen und singen das, was sie denken und werden – leider, leider, leider – immer noch nicht vom ach so großen Publikum beachtet und geschätzt.

Den Anfang machten Birgit Denk & Ludwig Ebner. Köstlich, wie Birgit von ihrem „Kino-Trauma“ erzählte, als sie den Film „Shining“ in DIESEM Kino sah und die Filmrollen in den ungünstigsten Momenten gewechselt wurden. Im Anschluss wurde mein Höhepunkt, "Fan", gespielt. „I bin schuid“ wird in dieser Version rehabilitiert und in der recht intimen Wohnzimmer-Atmosphäre kam das Konzert von Birgit & Ludwig sehr stimmig herüber. Die Lieder in diesem Gewand zu hören, ist sicher für jeden DENK-Fan etwas Besonderes. Von der neuen CD, die offiziell am 13. Juni 2014 erscheinen wird, wurde "Bled" vorgestellt, aus dem Novakschen Repertoire haben Birgit & Ludwig "Der Papa wird's scho richten" ausgegraben und im DENK-Fundus kamen "Es is guad", "Kumm ned her", "Des, wos i wü" ans Licht. Das, wenn auch recht kurze, Programm im Duo sollte öfters gespielt werden.


Erleichterung breitete sich in mir aus, dass meine drei DENK-Mitstreiter bis zum Schluss beim Johannes G. geblieben sind und was ich aus ihrer Gestik und Mimik herauslesen konnte (es war ja finster), befriedigte mich schon sehr. Ich habe zum Zählen aufgehört, bei wie vielen Auftritten ich schon beim Girmindl war – aber der Abend war das akustisch beste Konzert, was ich von Johannes erleben konnte. Er hat das Publikum schon mit der ersten Nummer, „TV Talkin‘ Blues“, in seinen Bann gezogen und Karl A. fühlte sich in „Bedarfsalkoholiker“ so sehr angesprochen, dass er die aktuelle CD von Girmindl kaufen musste. (Er nach dem Konzert zu mir: „Hast du viele CDs von ihm?“ Ich: „Nicht alle, aber einige.“ Er: „Auch die aktuelle?“ Ich: „Ja.“ Er: „Ist sie gut?“ Ich: „Muss mich noch warmhören.“ Er: „Oje…“ Ich: „Das heißt immer noch lange nicht, dass sie nicht gut ist!“ Also, mit diesen Worten hat er dann seine „Standortbestimmung“ gekauft.)
Vielen Dank für „Samstag, Nachmittag (Geschlossen)“ – das Lied in diesem akustisch feinen Rahmen zu hören, ist das Nonplusultra für mich. Auch das Daumenhoch von Franz D. in meiner Richtung nach diesem Lied ist nicht zu verachten! Die Prophetsche „Pass auf“ kam sehr stimmig herüber und ich bedauerte es, dass der Liederabend so schnell zu seinem Ende kam.


In diesem Sinne: Lang lebe die österreichische Liedermacherszene und ich hoffe auf eine Fortsetzung der Reihe "Liederlich im Schikaneder" und mia segn uns.

Montag, 19. Mai 2014

15.05.2014 - Girmindl im Café Amadeus

Hinter mir läuft gerade die "Standortbestimmung" zum ersten Mal, nachdem ich ein intensives Wochenende (vom "Stadt.Fest.Wien" geprägt) verbracht habe.

Am 15. Mai 2014 lautete die Standortbestimmung Café Amadeus im 15. Hieb. Das Lokal kenne ich von früheren Ausklängen nach Konzerbesuchen in der Stadthalle, aber dieses Mal endlich eine Gelegenheit, ein Live-Gig IM Café Amadeus zu erleben. Und nebenbei: Nach mehr als einem halben Jahr Live-Abstinenz von Herrn G. - da hat einiges (im Sinne von "vieles") gefehlt und der Abend hat mir sehr getaugt.

Ich stelle fest, dass ich mich noch mit der aktuellen CD anfreunden muss - an "Brot & Spiele" habe ich mich recht schnell gewöhnt.

Das Konzert an und für sich war ein idealer Abend zum Fortgehen. Sollte es spät werden, "morgen ist ja Freitag." Schwieriger wird es dann am Montag, 26. Mai im Schikaneder - aber das wird schon.


Ich habe nicht darauf geachtet, wie das Publikum im Hintergrund war. Die "üblichen Verdächtigen" sind nicht erschienen, aber ich hatte dennoch den Eindruck, dass Johannes G. bei den anderen auch angekommen ist. Die Atmosphäre im Café Amadeus fand ich für dieses Konzert stimmig. Neben den neuen Liedern wurde auf Chuck Prophet ("Mach ma an Bledsinn") und auf ältere Werke (Wenn "Mit nasse Fetzn" ein älteres Werk gemeint ist.) nicht vergessen. Aber, Johannes, eh schon wissen... meine Favoriten "Nur die Sunn" und "Samstag, Nachmittag (Geschlossen)" - auch wenn Du letztere mit einem "Des a no." kommentiert hast.

Mal schauen, wie weit ich dann mit meiner "Standortbestimmung" gekommen bin, wenn wir uns am 26. Mai im Schikaneder sehen. (Mir wurscht, wenn die halbe Welt nun weißt, wo die Sori sich an diesem Abend aufhalten wird. Auf Gesichtsbuch muss ich zum Glück meine Teilnahme nicht zusagen.)

Oiso, bis dann!