Freitag, 21. November 2014

15.11.2014 - Harry Ahamer & Band im Event Cafe

Gleich vorneweg ein Gruß an Bruno: Mit einer Hörprobe kann ich nicht aufwarten, aber ich habe Dir und Deiner Liebsten versprochen, dass ich mich mit diesem Bericht ins Zeug legen werde.

Zwei Monate nach dem fantastischen Abend kehrte ich wieder ins Event Cafe zurück, um ein weiteres Konzert von Harry Ahamer, dieses Mal in verstärkter Besetzung, zu erleben.
Die Auftritte von Harry Ahamer habe ich bisher in allen Variationen genossen – ob  solo, im Duo oder in kompletter Bandbesetzung mit Bläser. 

So war es für mich auch eine Premiere, das Konzert im Quartett zu besuchen. Das Line-Up bestand aus Harry Ahamer (Telecaster, Akustikgitarre), Markus Marageter (Tasten, Hemmungsorgel, akustische Gitarre), Matt Baumann (Bass) und Christian Lettner (Schlagwerk). Ich war mir sicher, dass das Konzert anders, aber genauso klass‘ sein würde wie das zwei Monate vorher.
Markus Marageter, Harry Ahamer, Christian Lettner, Matt Baumann
Das Konzert wurde nun elektrisch mit „Blau“ eröffnet. Wenn wir schon beim „Blues“ sind, ging es mit „De Nocht is mei Tankstö“ weiter. Im sehr gut besuchten Saal animierte auch der füllige und feine Klang einige weibliche Fans zum Tanzen, ich zog es noch vor, auf meinem Barhocker zu sitztanzen.
Die Stimmung war schon am Brodeln und wurde mit „1969“ hochgekocht. Nachher besann sich Harry auf seine Akustikgitarre und spielte weitere Nummern aus seinen zwei Mundart-Alben. Selbst mit der akustischen wurde der Gesamtklang – verstärkt durch Tasten, Bass und Schlagwerk – nicht geschmälert und auch nicht beschallt, es war einfach ein anderes, vielschichtiges Hörerlebnis. Back to Telecaster und erst mit „Steh auf“ wurde ich indirekt aufgefordert, mich von meinem Barhocker zu erheben und ich klatschte, sang, stand und tanzte mit bis zur Pause, die mit „Tschick tscheckn“ angekündigt wurde.


Nach der Pause wurde es besinnlich und stimmig-berührend mit „Koid“. Das Solo auf der akustischen Gitarre war 1A – egal, ob Harry auf der akustischen oder auf der elektrischen seine Solis bearbeitet, sie sind jedes Mal ein Er-Leb-Nis! Leider ist es mir entfallen, zu welchem Lied Markus Marageter auf seiner akustischen Gitarre gespielt hat. (Ich bin sogar die Liederlisten der Alben durchgegangen, aber es will mir einfach nicht einfallen, welches Lied das war. „Wundasche“ war es definitiv nicht!) 
Einleitung zu "Koid"



Markus Marageter spielt auf der akustischen Gitarre.

Ein weiteres „Steh auf“ war nicht nötig, ich bin im zweiten Teil auch wieder gern gestanden und habe auch gern versucht, mich zu den Liedern so gut wie rhythmisch bewegen zu können. Mit einem Lied der Neville Brothers funkte und groovte es im Saal, die Lichtblitze taten ihr übriges.

Leider vergehen solche Konzerte viel zu schnell, dennoch ließen sich die vier Musikanten gern zu weiteren Zugaben überreden und der Gig endete definitiv mit „Im Ö“. 

Premiere gelungen. Es geht auch zu viert. Musiker, die mit Leidenschaft bei der Sache sind. Und bei vielen Konzertbesuchern ein bleibendes Erlebnis verschafft haben.

Dienstag, 18. November 2014

Herbst # 6

Für heuer habe ich mich nicht so großartig um die Erweiterung meiner Musiksammlung gekümmert, was sich eigentlich ganz gut trifft. Ein großer Teil meiner Musiksammlung ist von Erfurt nach Wien gezogen und ich habe nun viel Zeit und Gelegenheit, mich in meinen alten Schätzen durchzuwühlen.
Die Haupteinkaufsquellen meiner Silberlinge sind nach wie vor das SATURN Gerngross und die Standln bei den Konzerten. Für online Bestellungen gelang es mir, das große A links liegen zu lassen und war mit cede.at (damit wurde meine Sammlung von Patent Ochsner vervollständigt) und hoanzl.at (Sammlung von Tombeck vervollständigt) sehr zufrieden.

Die 2014er Sachen, die ich mir tatsächlich gekauft habe, sind:
Bruce Springsteen "High Hopes"
Molden/Resetarits/Soyka/Wirth "Ho Rugg"
The Gaslight Anthem "The B-Sides"
Chuck Ragan "Till Midnight"
Marcus Wiebusch "Konfetti"
Girmindl "Standortbestimmung"
DENK "Durch die Wüste"
The Gaslight Anthem "Get Hurt"
Billy Joel "A Matter Of Trust - The Bridge To Russia"
Various Artists "Dead Man's Town - A Tribute To Born In The U.S.A."

Reicht für eine Top Ten, aber Chuck Ragans "Till Midnight" habe ich wieder verkauft, weil ich von diesem Werk enttäuscht war. "Get Hurt" hat es eigentlich gar nicht verdient, in die Top Ten zu kommen, geschweige denn "High Hopes". Die alten Sachen, neu aufgewärmt, wie "The B-Sides" von The Gaslight Anthem oder Billy Joels "A Matter Of Trust - The Bridge To Russia" kommen bei mir sehr gut an, aber so richtig geschafft hat es die "Dead Man's Town". Das Tribut-Album an Springsteens "Born In the U.S.A." erfrischt mit seinen eigenwilligen Versionen (meine Favoriten sind "Cover Me" und "Bobby Jean"), ich höre es sehr oft und das Album hat es verdient, auf dem Foto zu kommen. Klasse Würfe sind auch "Ho Rugg" und "Konfetti", deshalb auch auf dem Foto. Mit den anderen Österreichern "Durch die Wüste" und "Standortbestimmung" habe ich noch zu kämpfen. Ich glaube, ich muss einfach öfters in diese Scheiben hineinhorchen, um eine gefestigtere Meinung abgeben zu können...

Und hier das Video des Jahres - das Lied befindet sich auf meinem 2014er Erwerb namens "Bundesplatz" von Patent Ochsner:

Im Himmu hange keni Gige meh
wes numme das wär wo fäut
das isch nit ds Ändi vor Wäut
& vo hie us chanis gseh


- Patent Ochsner "Brachland" (live am Berner Bundesplatz, 28.08.2010)

Donnerstag, 13. November 2014

09.11.2014 - Sori is wildurbing again

Mittlerweile bin ich auch stolze Besitzerin des Buches "Wien geht 2", aber an diesem sonnigen Sonntag im Herbst besann ich mich auf das erste "Wien geht"-Buch und begab mich nach Simmering.

Ein grauer, nebliger Herbsttag würde die passende morbide Stimmung für diesen Ort liefern, aber so war es auch sehr schön. Die Rede ist vom Zentralfriedhof und die Route wurde fast genau aus dem Buch übernommen, eine online Beschreibung finden wir hier.
Meine neue Kamera macht mir auch viel Freude, hier ein paar bildliche Eindrücke:

Park der Ruhe und Kraft

Im "Park der Ruhe und Kraft" entdeckte ich diesen zerbrochenen Kürbis und dieser lieferte mir eine gute Vorlage für die Funktion "Kreative Aufnahme" meiner Canon PowerShot SX700:




Vom Park weg ging ich dann zum wohl meistfotografierten Grab in Gruppe 40 (und auch überhaupt im Zentralfriedhof):
Das Grab von Johann "Falco" Hölzel und seiner Mutter Maria Hölzel.

Herbststimmung am Zentralfriedhof, rechts die Borromäus-Kirche


Karl Borromäus-Kirche

Auf dem Weg zum Alten jüdischen Friedhof

Alter jüdischer Friedhof



Der Zentralfriedhof gehört zu den sehenswerten Plätzen in Wien, für einen ausgedehnten Spaziergang ist dieser (nicht mehr so ruhige) Ort sehr gut geeignet.
Irritierend und sogar lästig finde ich, dass nunmehr den Nutzern von motorbetriebenen Straßenfahrzeugen gegen Bezahlung einer geringen Gebühr ermöglicht wird, ihre Fahrzeuge quer durch den Zentralfriedhof zu steuern. Transferbusse und Fahrräder kann man noch gelten lassen, aber die PKW stören das Bild des Friedhofs und tragen nicht gerade zur ruhigen Stimmung bei - auch ich als Fußgänger musste oft auf die Autos aufpassen bzw diese ausweichen.

Nichtsdestotrotz, der Spaziergang war es wert...

Montag, 10. November 2014

07.11.2014 - [rema'su:ri] im Café Schopenhauer

Die Schreibblockade war wieder da.
Gar nicht gut.
Eigentlich glaubte ich, diese früher bekämpfen zu können.

Ich habe mir für das Konzert von Marcus Wiebusch am 3. November 2014 in der Arena eine Karte gekauft, aber vorher machte mich ein hartnäckiger grippaler Infekt zu schaffen und am 3. November kehrte ich zwar wieder auf Arbeit zurück. Aber nicht ganz über den Berg, musste ich schweres Herzens auf das Konzert verzichten – eine Wiederholung hätte ich schon gern gehabt, war das Konzert am 1. Mai 2014 in München so klass und „Konfetti“ gehört zu meinen besten Alben in 2014. (Eine alljährliche Top Ten im Blog folgt noch.)

Umso mehr freute ich mich, nach langer Konzertabstinenz (die CD-Präsentation von Mary Broadcast Band am 25.10.2014 im Theater Akzent war eher mau, so dass mir immer noch ein gutes Konzerterlebnis fehlte), auf [rema'su:ri] am 7. November im Café Schopenhauer.

JETZT freue ich mich gerade, dass die Worte zurückkommen…

Keine Setliste abfotografiert, mir die Reihenfolge der Lieder nicht gemerkt, aber an den Großteil der gespielten Lieder erinnere ich mich noch. Und überhaupt, DIE Besetzung an diesem Abend war speziell. Aber vorher noch eine weitere lange Vorrede:
Den Termin am 7. November entdeckte ich noch an einem abschließenden Sommertag und reservierte so bald als möglich via E-Mail beim Café Schopenhauer, ich erhielt auch eine Bestätigung und kurz vor dem Veranstaltungstag erfuhr ich, dass das Konzert ausreserviert war. Auch brachte ich in Erfahrung, dass aufgrund der räumlichen Gegebenheiten im Café eine halbe [rema'su:ri]-Partie aufspielen wird… wird sicher leiwand werden!

An einem typisch regnerischen Novemberfreitag und genau ein Jahr nach dem „Pinsch“-lastigen, aber sehr stimmigen Konzert im Nussdorfer „Bamkraxler“ betrat ich das recht gut gefüllte Café und mir wurde ein Tisch zugeteilt, wo ich kaum die Musiker sehen konnte. Hier an dera Stö:
  •  Wenn ich ein gratis Konzert besuche, dann kann es mir wurscht sein, wo ich sitze – sei der Platz gut oder schlecht, sehe ich viel oder wenig.
  •   Ich zahle den gleichen Preis (wenn auch nur 12 EUR) wie die Besucher, die einen super Platz haben – dann geht es nicht, dass ich nur höre und kaum etwas sehe. Solche Tische gehören eher den Kurzentschlossenen, die fünf Minuten vor Konzertbeginn auf die Idee kommen könnten, bei einer gewissen Ottakringer Wirtshaus-Partie, die in Währing Station macht, vorbeizukommen.
  •    Und ich bin mir absolut sicher, dass ich zu den ersten gehört habe, die im Schopenhauer für das Konzert reserviert hat (August 2014) und dann einen solchen Tisch zugeteilt bekommen?
  •   Und zu guter Letzt: Analfapeten aler Lender, verainigt euch! Meinem Vornamen auf dem Post-it-Zettel ein weiteres „n“ hinzufügen, gab mir den Rest!
Ich war angefressen, keine Frage. Ich bin auf eine „Verantwortliche“ gestoßen … ok, ich hätte mich hier ein wenig beherrschen sollen, als ich sie auf meine Situation ansprach, aber es ging in diesem Moment einfach nicht. Die Angesprochene, erstaunt, verdattert, verwundert, belustigt über meinen Ausbruch, versuchte zu kalmieren und sprach eine andere Besucherin an, die mir bereitwillig ihren besseren Platz überließ (wofür ich mich auch nach dem Konzert bei ihr bedankte). Aber dennoch: So schnell werde ich sicher keine Veranstaltung im Café Schopenhauer besuchen.
Ende der langen Vorrede. Wäre ich auf dem besch….eidenen Platz sitzen geblieben, gäbe es keine Fotos und für mich ein Konzertbericht ohne selbst gemachte Fotos? Die Schreibblockade hätte sich gefreut darüber.
So kam ich zum Glück in den Genuss eines wundervollen Abends mit einer halben Partie, die aber ihre Sache dopplermäßig, äh, doppelt so gut machte. Um da Wirt scharten sich die Stammgäste Frau Marie, da Kistenmann und ferner da Sinnierer-Koal und da Dokta. Wobei die letztgenannten ihren stimmlichen Beitrag zu „Fluchthelferin“ geleistet haben. Durch einen Fahrradunfall noch rekonvaleszent, ließ sich da Sinnierer durch den gern gesehenen Gast Michael „Django Reinhardt“ Scheed ersetzen. Dass Herr Scheed vielseitig einsetzbar ist, kann man auch in diesem Bericht nachlesen. Dennoch freue ich mich darauf, wenn da Sinnierer wieder voll einsatzfähig sein kann. 
Michael Scheed, Christoph Michalke, Tino Klissenbauer, Jürgen Mitterlehner, Maria Pammesberger, Carl Majneri

Zu Ehren von Erich Meixner wurde das Konzert mit „Herr Herrgott“ eröffnet, zwischendurch unterhielt uns da Wirt aufs höchste Bier-Niveau mit seinen Geschichten und ich war über meinen besseren Platz dankbar, weil ich ihn akustisch und optisch sehr gut verstehen konnte. Nach „Ned ganz woah“ bereitete uns der Wirt auf die jetzige Jahreszeit vor und es erklang „Sommerschluss“. Auf „Maronibraterin“ als passendes Lied zur Jahreszeit wurde nicht vergessen, trotz fehlender Gerätschaften im Café wurde dennoch „WHDV“ gespielt. Eine kurze Werbeeinschaltung wurde eingeblendet: Auf das Glumpert-Standl wurde hingewiesen, die nächsten Konzerttermine angekündigt und 2015 werden [rema'su:ri] ihr 10jähriges Jubiläum feiern. Mit „Fluchthelferin“ ging es dann in die Pause. 
Nach der Pause ging es mit dem Potpourri aus „nackert schmusen“, „Hans im Glück“, „Entschuidige wer bist du“, „Pinsch“, „Schiache Zechn“, „Di man i“ weiter. Mein persönlicher Höhepunkt war wieder „alanech fia dii“, welches der Wirt schon vorher ankündigte (Stichwort „H. C. Artmann“) und diesmal konnte ich mich zusammenreißen und den Liedtitel nicht gleich herausschreien. (Ein Flüstern zu meinem Sitznachbarn hat gereicht.) Publikumsmäßig war sicher die „Hiebeserklärung“ das Bier des Abends. Nach dem „… in Oh-ta-kri-ing“ unterbrach der Wirt das Lied und deutete an, dass dem Publikum doch der Ablauf ganz klar sei und er von ihnen mehr Rückmeldung erwartete. So schallte dann im 18. Hieb das neuerliche „OTTAKRING“ in einem Ausmaß, bei der dann das „Währing“ doch ziemlich zittrig heraustönte. Bei „Am leiwandsten daham“ dachte oder traute sich keiner, aufzustehen – obwohl der Wirt sogar das Wort „Hymne“ erwähnt hat. Die Macht des Einzelzimmers wurde wieder in „Angelina“ demonstriert und zum Abschluss gab es ein Lied von da Wirt und dem Kistenmann am Klavier. Und noch ganz zum Schluss eine „Kwestn & Anser“-Säschn, die aber recht kurz und dürftig ausfiel. Nicht zu ändern, dass hinter den Musikanten das Logo eines recht bekannten US-amerikanischen Getränkes knallrot prangte. (Ich habe eh nur drei Flaschen Stiegl getrunken.)

Ein Konzertabend, der sich für mich doch noch zum sehr Guten gewendet und mich sehr ausgefüllt hat. Ein Konzert ist dann gut und macht auch Sinn, wenn ich mit einer inneren Zufriedenheit und Dankbarkeit die Spielstätte verlasse.
Ich freue mich auf das nächste Mal!

Freitag, 3. Oktober 2014

27. und 28. September 2014 - Wiener Weinwandertage

Wiener Weinwandertage gibt es schon lange, wie ich in Wien weile. Das vergangene Wochenende nutzte ich dieses Vergnügen zum ersten Mal - und gleich im Doppelpack:

27. September 2014 - Von Ottakring bis Dornbach (Neuwaldegg)
Viel gibt es nicht zum Schreiben, außer dass ich mir endlich eine neue Digitalkamera gekauft und diese ohne großartiges Studieren der Bedienungsanleitung (Neuerdings muss man so etwas von einer bestimmten Webseite herunterladen, ätzend!) einfach ausprobiert habe. Die Wiener Weinwandertage kamen wie gerufen, um die Canon PowerShot SX700 näher kennenzulernen.

Die Route von Ottakring nach Dornbach ist zu den bestehenden (Neustift - Nussdorf; Strebersdorf - Stammersdorf) neu hinzugekommen und wurde gleich am Samstag ausprobiert. Wetter war bescheiden, es hat ab und zu geregnet, aber für die recht städtische Strecke machbar.
Ausgangspunkt Endstation 51A Ottakringer Bad



Schloss Wilhelminenberg im Hintergrund



Stärkung mit Sturm und Eiaufstrichbrot bei der Labestation vom Heurigen Leitner




Labestation bei der Pfarre Dornbach
Zwar bekommen die Spaziergeher die netten Flugblätter ("Flyer" auf neudeutsch) in die Hand gedrückt, aber sie erfüllt eigentlich nur ihren Zweck, wenn Stempel und daraufhin eine Erinnerungsnadel gesammelt werden. Für den eigentlichen Fußmarsch sind die "wein wandern wien"-Schilder, die an fast jeder Ecke, manche sogar zu viert in verschiedenen Richtungen an einer Ecke, ausgestellt werden, ohnehin hilfreich genug.
Fazit: Ein netter, kurzer Spaziergang, wobei man sich mehr im "Städtischen" als im Grünen bei den Weinbergen aufhält und "Dornbach" als Ziel ist etwas verwirrend, denn die Route hört bei der 43er Station "Neuwaldegg" auf.

28. September 2014 - Von Strebersdorf bis Stammersdorf
Der zweite Teil war eigentlich nicht geplant, aber man soll ja im Leben nichts planen...
An diesem Tag hat sich der Altweibersommer wieder gemeldet und ich testete meine Kamera weiter aus. Wieder erhielten wir am Ausgangspunkt die Flugblätter, hier auch das Gleiche wie am vorigen Tag: Man kommt mit den Schildern gut aus, es ist wirklich nicht notwendig, die Wegbeschreibungen lesen zu müssen, können sogar bei erhöhtem Sturm-Konsum verwirren. Und, nein, Stempel wurden auch nicht gesammelt.






Stürmische Stärkung beim Magdalenenhof

Eichendorff-Höhe



Fazit: Für geübtere Geher mit Ausdauer, sehr schöne Route - nur am Anfang und am Ende der Strecke städtisch, ansonsten ist man tatsächlich "im Grünen". Empfehlenswert und bei trockenem, sonnigen Wetter "genießbar".

Vielleicht klappt es nächstes Jahr mit der noch ausstehenden Route von Neustift nach Nussdorf?