Sonntag, 15. Mai 2011

08.05.2011 - Ernst Molden All Star Band beim Popfest

Gut, das Konzert ist schon eine "lange" Woche her - aber da ich so voller Vorfreude auf das neue Album von Ernst Molden, Titel: "Es Lem", welches am 27. Mai 2011 erscheint, bin, hier eine Kurzfassung vom Konzert beim Popfest auf der "Seebühne" am Karlsplatz.

Seid Ihr bis dahin gekommen?
Ziemlich verschachtelter Satz. Manchmal typisch Sori.
Aber Ihr wisst, was ich meine?
Sori freut sich auf eine neue CD von Ernst Molden.
Die neue CD heißt "Es Lem".
"Es Lem" erscheint am 27. Mai 2011.
Nähere Infos auf der Webseite von Ernst Molden. (Steht in meiner Linkliste.)
Jetzt schreib ich aber über das Konzert vom 8. Mai 2011.

Soundcheck vor dem Wolkenbruch
Ich kam schon zum Ende des Soundchecks an und hörte unter anderem ein Bruchstück aus "Floridsdorfer Bahnhof" an - super, hoffentlich spielen sie das Lied auch.
Die Ernst Molden All Star Band besteht aus Maria Bill, Peter Henisch, Heinz Kittner (d), Marlene Lacherstorfer (b), Sigi Maron, Ernst Molden (g), der Nino aus Wien, pauT (hot der die Klarinette gspüt?), Robert Räudig, Willi Resetarits, Robert Rotifer (g), Raphael Sas (war des der Klarinettist oder der Tastenmann?) und Walther Soyka (chromatische Knöpferlharmonika!).

Nachdem der liebe Freund M. zu mir gestoßen ist, musste dann der Wolkenbruch kommen und die All Star Band verschoben den geplanten Beginn von 14 Uhr um eine geschätzte Dreiviertelstunde. Nachher blieb das Wetter am restlichen Muttertag idyllisch schön.

Den Anfang machten Nino aus Wien (he, mit dem bin ich sogar gemeinsam in der U4 gefahren - ich tät mir einbilden, dass er auch bei der selben Station wie ich eingestiegen bin) und Sigi Maron. Sie gaben gemeinsam ein paar Kostproben, hängengeblieben ist bei mir "Es gibt kan Gott" und der Wunsch, bald auf ein Sigi-Maron-Konzert gehen zu wollen.
unbekannt, Walther Soyka, Rotifer, Marlene Lacherstorfer, Sigi Maron, Heinz Kittner, Nino aus Wien, Ernst Molden,der Klarinettenspieler
Nachher kamen die Auftritte von Robert Räudig und Peter Henisch - da die beiden Herren mir unbekannt waren, bin ich bei Peter Henischs Auftritt zum Getränkestandl gegangen und hab dort Ewigkeiten gewartet, bis ich meine sündhaft teure 0,5-L-Petflasche Römerquelle prickelnd kaufen konnte. Also bitte, bei dem Andrang und den teuren Getränkepreisen wäre es nicht schwer gewesen, noch jemanden für's Getränkeservice zu engagieren!
Maria Bill mit Willi Resetarits
Nachdem Maria Bill ein paar von ihren Liedern präsentieren konnte, sang sie im Duett mit Willi Resetarits "I mecht landen".
Für Willi Resetarits gab es sehr viel Applaus, aus den hinteren Reihen kam ein "KURTL!" und wie bestellt sang Willi mit der Band "A Schritt vire (zwa Schritt z'ruck)". Wow, sogar ich als Zuspätkommerin und daher nicht so großer Fan von Kurt Ostbahn durfte DAS Lied hören - die Nachahmungsvariante von Bruce Springsteen, "One Step Up", gehört zu meinen Lieblingsliedern vom Boss.
Es kam dann noch besser, "Alanech fia dii", "Floridsdorfer Bahnhof" und - was ich nur aus Ernst Moldens Liederbuch gekannt habe - "HAMEAU" ... ich war so beseelt von den Liedern, die Willi Resetarits zum Besten gegeben hat - so beseelt, dass ich nicht mehr daran gedacht habe, Fotos zu machen *grins*
"Ruaf mi ned au"
Zum Finale traten alle Musikanten auf und - versuchten! - sich an "Ruaf mi ned au". Da das Lied mir nicht unbekannt ist, hatte ich anfangs große Probleme, überhaupt rauszuhören, WELCHES Lied sie überhaupt singen. Aber beim Jubelgeschrei des Publikums und angestrengten Hinhorchens entzifferte ich den Danzer-Klassiker. Wir vermuten, sie haben halt einfach nicht geübt ;-)

Es war ein schönes Konzert - der anfängliche Wolkenbruch war schnell weg, ein "verloren gegangenes Kind" konnte zum Glück schnell gefunden werden und der Spaß war bei den Musikanten sichtlich zu sehen.

Also, ich freu mich auf "es lem". Ich werde sicher am Freitag, den 27. Mai meinen Feiermittag nicht erwarten können und nachher sicher sehr schnell zum SATURN oder sonstwo marschieren. Die Texte im "Liederbuch" und ein paar Beiträge von Ernst Molden bei vergangenen Konzerten machen schon sehr neugierig.

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